Dienstag, 4. August 2015

[Rezension] Alice im Zombieland

Hallo ihr Lieben...
Heute habe ich mal etwas ganz anderes für euch. "Alice im Zombieland" ist der erste Teil einer Trilogie von Gena Showalter. Es handelt sich dabei um mein erstes Buch von dieser Autorin und ich muss sagen, dass es kein Fehlkauf war. Aber seht selbst ...


Titel: Alice im Zombieland
Reihe: White Rabbit Chronicles
Autor: Gena Showalter
Verlag: Darkiss
Ausstattung: Print und eBook
Seiten: 400
ISBN: 9783862789054



Cover: Ich muss sagen, das Cover gefällt mir wahnsinnig gut. Das Mädchen, welches dort zu sehen ist würde fabelhaft zu "Alice im Wunderland" passen. Allerdings macht der Hintergrund das ganze etwas "gruselig". Zusammen mit dem Titel des Buches wirkt das ganze eher Abstrakt.

Schreibstil: Gena Showalter schreibt unglaublich Flüssig. Auch Stilmittel wie Ironie und manchmal auch Sarkasmus sind bei ihr zu finden. Daher hat man einen ungeheuren Spaß, wenn man dieses Buch ließt. So kann man sich richtig in die Situation hineinversetzen und richtig mit fiebern trotz dieser tragischen und etwas gruseligen Story. Die Vergleiche die sie benutzt sind unglaublich und damit wirft sie praktisch nur so um sich. Hier, ein kleines Beispiel. S.58

"Er war der Größere der beiden Blonden, hatte kalte braune Augen und ein Gesicht, bei dessen Anblick sich der Teufel in einer schattigen Ecke versteckt, den Daumen in den Mund geschoben und nach Mami gerufen hätte."

Inhalt: An ihrem 16. Geburtstag sieht Alice "Ali" Bell eine Wolke, die die Form eines weißen Kaninchens hat. Kurz darauf passiert, was Alice nie für möglich gehalten hätte: Ihre Eltern, ihre Schwester und sie werden von Zombies angegriffen. Nur Ali überlebt. Sie zieht zu ihren Großeltern nach Birmingham und fängt an einer neuen Schule an. Um ihre Familie zu rächen, will Ali lernen, Untote zu besiegen. Um zu überleben, muss sie dem undurchsichtigsten Typ an der Asher High vertrauen: Cole Holland weiß, wie man Zombies jagt. Aber er hat selbst Geheimnisse; und es scheint, dass die größten Gefahren dort lauern, wo Ali sie am wenigsten vermutet …

Handlung: "Das weiße Kaninchen bringt den Tod."
Alice lebt zusammen mit ihrer Familie - die Mutter, der Vater und ihre heißgeliebte kleine Schwester - am Stadtrand von Birmingham. Sie glaubt ihr Vater sei verrückt, weil sobald es dunkel wurde angeblich Monster herauskämen um sich an ihren Körpern zu laben. Das Problem dabei, keiner außer ihrem Vater hatte diese Monster je gesehen. Zu dem war dieser auch noch eine starker Trinker.
Für Alice und ihre Familie herrschte bei Dunkelheit Ausgangssperre, doch an ihrem Geburtstag schaffte sie es, den Eltern ein derart schlechtes Gewissen zu machen, dass sie alle gemeinsam zu der Ballettaufführung ihrer kleinen Schwester gehen.
Auf der Heimfahrt erlebten die Vier einen schrecklichen Autounfall, bei dem alle außer Alice um kamen. Ausgerechnet dort sah Alice dann die Monster von denen ihr Vater jahrelang gesprochen hatte.
Alice lernte im Krankenhaus Kat kennen und zog nach der Genesung bei den Großeltern ein. Neues Haus, Neue Schule, Neues Leben. "Ali" ,wie sie fortan genannt werden möchte, geht nun auf die Asher High - wo sie eine alte Freundin wiedersieht, Kat.  
Kat und Ali befreunden sich sofort und sind auch das ganze Buch über fast unzertrennlich. Doch auf der neuen Schule trifft sie auch Cole - jeden morgen haben sie von nun an eine Vision.
Ali tut sich mit ihm und seiner Gang zusammen um den Zombies den Kampf anzusagen, auch wenn es sie das Leben kosten könnte...


So mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten .

Fazit: Gena Showalter hat den Auftakt ihrer Trilogie fabelhaft gestaltet. Obwohl es in einer "realen" Welt spielt, konnte sie hier und da, ein paar Aspekte von "Alice im Wunderland" aufgreifen: Kat "grinste breit und Katzenhaft". Ob in der Überschrift der Kapitel, oder bei Beschreibungen, sie schafft es immer wieder kleine Details einzuspielen. Das ganze Buch war absolut actionreich gestaltet und mit einer kleinen Portion Ekel und Blut absolut spannend. Nicht nur einmal musste man um Alice Angst haben und auch der traurige Aspekt, wurde nicht außen vor gelassen. Man konnte nicht anders als um die Personen die man ins Herz geschlossen hatte mit zu trauern.


- Die Geschichte über Ali, ihre besonderen Fähigkeiten und das besondere zwischen Cole und ihr machen das Buch absolut lesenswert.  -



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