Sonntag, 25. Oktober 2015

[Rezension] Die Piratin

Hallo ihr Lieben…
Die Piratin“ von Annemarie Nikolaus war bei mir ein absoluter Spontankauf. Ehrlich gesagt, hatte ich seit meiner Kindheit kein Buch mehr über Piraten in den Händen. Also überflog ich kurz den Klappentext und schon war das Buch in meinem Warenkorb. Ich konnte gar nichts daran ändern. Es hat sich kurzerhand einfach selbständig gemacht. ;)
EBook ,197 Seiten
Cover:
Das Cover ist sehr hübsch und wundervoll mit diesen dunklen Tönen. Der Mond gibt ihm etwas Geheimnisvolles zusammen mit Nanja, die auf dem Cover zu sehen ist. Allerdings grenzt das Schiff eher an eine kleine Schaluppe und sieht weniger nach einem stattlichen Piratenschiff aus.
Inhalt:
Nanja bereist die Meere schon, seit sie ein kleines Mädchen war. Sie ist furchtlos, abenteuerlustig, liebt die Herausforderung und kann besser fluchen als jeder dahergelaufene Seemann. Seit dem tragischen Tod ihres Vaters ist sie zudem die Kapitänin seines Piratenschiffs und hat alle Hände voll zu tun, um sich als einzige Frau auf einem Schiff voller Männer zu behaupten. Nicht gerade leicht, wenn man eine Ladung gestohlener Pferde überführen soll, damit sie beim lang erwarteten Rennen gegen die besten Renndrachen des Landes antreten können. Und dann ist da noch Ron, der mit seinem Pferdeverstand nicht nur die stolzen Tiere besänftigen kann, sondern auch das Interesse der sonst so widerspenstigen Piratin weckt …
Handlung:
Nanja ist die Kapitänin des Piratenschiffs, das einst ihrem Vater gehörte. Lange Jahre nach seinem Tod muss sie sich immer noch behaupten. Mit dem Diebstahl von mehreren Pferden beginnt eine abenteuerliche Reise. Nicht nur die Zeit sitzt ihnen im Nacken, auch die Natur wendet sich zeitweilen gegen sie. Ob es nun die Tatsache ist, dass kein Wind aufkommt, oder mehrere Männer auf einer Insel verschüttet werden, bei der sie vor Anker liegen.  Aber vor allem ist da Ron… Er scheint wie ein Pferdenarr und weckt doch so viel in Nanja, das sie nicht für möglich gehalten hatte.
Charaktere:
Nanja: Nanja ist eine fabelhafte Kapitänen. Trotz der vielen Männer um sich herum, zeigt sie immer wieder Durchsetzungsvermögen.
Ron: Ron ist ein großartiger Charakter. Er hat ein großes Herz und ist ein gutmütiger Charakter. Er weiß wann es sich zu kämpfen lohnt aber auch, wann eine Schlacht verloren ist. Er ist einsichtig und lässt sich nicht unterkriegen. Ein toller Charakter, mit dem man unglaublich schnell warm wird.
Sitaki: Sitaki ist nicht nur ein einfacher Mann der auf einem Schiff angeheuert hat. Er ist ein alter Freund von Nanjas Vater und es scheint so als hatte er sich vorgenommen die „Kleine“ immer zu unterstützen. Sie wird immer von ihm bestärkt, denn er scheint es als seine Aufgabe zu sehen ihr Beizustehen, da ihr Vater verstorben ist. Er ist eine gute und treue Seele; man schließt ihn sofort in sein Herz.
Fazit:
Mit dem hatte ich nicht gerechnet. Ich hatte an eine Horde plündernder, übel riechender Piraten gedacht, die Schlachten auf See betreiben. Möglicherweise sollte ich den Klappentext nicht nur überfliegen. xD
Als Fantasyleser hat man in dieser Story alles was man braucht. Magie, Drachen, Elfen, und und und…
Allerdings kam ich in die ersten Seiten sehr schlecht rein.  Mit Seemannsjargon  habe ich leider so gar nicht am Hut, deshalb hatten mich die ersten Seiten etwas verwirrt. Es scheint als ob man etwas verpasst hat, da man sich einfach nicht mit den ganzen Wörtern auskennt. Für die Landratten unter uns Lesern hätte man das hier etwas einfach gestalten können.
Die schnellen Wendungen haben mich sehr begeistert und ich fand, dass kaum abzusehen war, was im nächsten Moment geschehen würde. Es war klasse, wie Nanja sich immer wieder behauptete und das obwohl immer wieder eine Meuterei drohte.  Nanja ist einfach ein toller Charakter, der sehr stark ist und sich von nichts unterkriegen lässt. Sie vertraut auf die Ihren und hofft immer wieder, dass alles gut werden würde. Dennoch würde ich die Autorin gerne fragen, was sie sich bei manchen Szenen gedacht hat.   
Als ich das mit den Drachen las, hatte ich gehofft dass man von Leuten lesen würde, die auf ihnen Reiten und sich in die Lüfte schwingen. Daraus hätte man einen erbitterten Kampf gegen die Feinde machen können.  Ein bisschen hatte mich es da also schon enttäuscht, dass die Drachen eher eine Nebensächliche Rolle hatten.
Alles in allem bin ich sehr begeistert. Die Story ist wirklich sehr gut zu lesen und der Schreibstil ist flüssig. Ich kann dieses Buch, gefahrlos jedem weiter empfehlen.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen